Huhu! Noch jemand da?!

Huhu! Noch jemand da?!

Hallo Ihr Lieben!

Ich frage mich gerade, ob ich mich überhaupt mal wieder melden sollte, hatte ich doch überlegt, den ganz Blog ganz ruhen zu lassen. Ich mag nicht gern aus dem Alltag erzählen, das finde ich selbst zu wenig interessant, lese ich doch solche Beiträge auch nur selten oder überfliege sie. Ein großer Schreiberling bin ich auch nicht – ihr solltet mal meine Abiklausuren sehen, da steht quasi nix drin 😉

Einfach zusammenfassen, was in den letzten Monaten passiert ist?!? Da entfällt mir sicher was, manches kommt zu kurz und es wird auch nur eine Aufzählung sein. Aber wie gesagt, strukturiert schreiben ist nicht so meins, ich denke ja meist auch ziemlich unstrukturiert.

Zumindest kann ich berichten, dass ich derzeit aus dem Bett schreibe. Bin nämlich diese Woche krank geschrieben. Jaha, mal wieder krank geschrieben, soviel wie seit dem Kind hab ich bei der Arbeit noch nie gefehlt. Die Diagnose: sowas wie eine Schlafstörung. Es ging eigentlich schon Anfang Oktober los, als unser Sohn von einem Tag auf den anderen fast jede Nacht wach wurde und zu uns ins Bett wanderte. Ich verbrachte immer mehr Nächte auf dem Sofa, inzwischen auf der Gästematratze. Es gab tatsächlich fast keine Nacht mehr, die er in seinem Bett durchhielt. Er hatte nachts Weinanfälle und ließ sich nur bei uns im Bett beruhigen. Das steigerte sich im Dezember dann noch, als er auch abends nicht mehr ins Bett gehen wollte und es ein riesen Geschrei gab. Wir saßen teilweise eine Stunde neben seinem Bett, lagen mit ihm im Bett, wiegten ihn auf unseren Schoß. Egal, zu welcher Zeit wir ihn hinlegten, es war eine Katastrophe. Vor Weihnachten und um Weihnachten herum weinte ich fast jeden Abend, weil mich das alles so fertig machte. Gut, dass zumindest Urlaubszeit war und ich das nicht ganz allein durchstehen musste. 

Allgemein war meine Stimmung ziemlich mies und die Beziehung auch auf einem sehr schlechten Level angekommen. Nur noch Streit, Zickereien und Sprachlosigkeit. Dann kamen die Weihnachtsfeiertage und diverse Geburtstage sowie Silvester. Kaum Zeit zum Ausruhen. Und zu Beginn des neues Jahres konnte ich auch einmal nicht mehr schlafen 

Am WE habe ich eine Nacht lang tatsächlich gar nicht geschlafen, vielleicht mal kurz gedöst, aber das war’s. Ich konnte es selber kaum glauben, aber ich hatte nicht geschlafen. Sonntag habe ich dann tagsüber zwei Stunden nachholen können, aber das war’s. Auch in der nächsten Nacht war es nur bedingt besser, drei Stunden am Stück, der Rest war nicht der Rede wert. Und gerade in diesen beiden Nächten, schlief der Sohn sogar durch ohne zu Weinen. Seit Monaten…..

Ich war dementsprechend im Eimer und ziemlich am Boden. Mein Immunsystem ebenfalls….

Also ab zum Arzt. Der verschrieb mir eine Woche Ruhe und Schlaftabletten. Und ich nehme jetzt alles Mögliche zur Stärkung des Immunsystems. Heute Nacht hab ich dann tatsächlich besser geschlafen, musste aber umziehen, weil der Sohn wieder weinte und zu uns zog. Schwer fällt mir aber das Ausruhen tagsüber. Ich lege mich zwar hin, aber ich kann kaum abschalten. Ich denke darüber nach, was wann zu erledigen ist. Plane die Tage….etc.

Ich möchte einfach nur, dass es mir besser geht. Und ich wünsche mir so sehr, dass es mit dem Schlafen des Sohnes besser wird. Es belastet mich wirklich sehr.

Gibt es denn auch etwas Gutes zu berichten? Klar, seit Nikolaus läuft er (also mit knapp 20 Monaten) und inzwischen auch zu über 90%. Er hatte sogar gestern zum ersten Mal richtige Winterstiefel an und die in der Kita waren begeistert, wie toll er damit läuft. Er sprich immer mehr Worte, viele sind falsch ausgesprochen und nur wir verstehen sie auf Anhieb, aber er spricht einfach richtig viel nach. Es tut sich also eine Menge bei ihm 😉

Drückt mir die Daumen, dass 2016 besser verläuft, als es angefangen hat.

Advertisements

11 Gedanken zu “Huhu! Noch jemand da?!

  1. Ach je 😦

    Ich hoffe und wünsche dir, dass es bald bergauf geht! Das glaube ich, dass das einfach nur anstrengend und kräftezehrend ist.

    Alles Liebe euch!

  2. Oje, Schlafstörungen kenne ich aus eigener Erfahrung und weiß, wie fertig das macht (und dass die meisten anderen Menschen das nicht nachvollziehen können, dass man einfach nicht schlafen kann). Es war teilweise so schlimm, dass ich mich mal gefreut habe, in einer Nacht immerhin ca. 3 Stunden in 3 Stückchen geschlafen zu haben. In der Mutter-Kind-psychosomatischen Ambulanz des örtlichen Uniklinikums konnte man mir helfen, auch mit stillfreundlicher Medikation.
    Tagsüber konnte ich auch nie schlafen, ich habe das aber akzeptiert und versuchs mittlwerweile auch gar nicht erst.
    Jetzt wird mein Schlaf eigentlich nur noch durch mein Kind gestört. Aber ich glaube nicht, dass das so bald aufhört.

    Dir alles Liebe und gute Besserung.

      1. 13 einhalb Monate. Wacht zur Zeit so 3-5 mal auf und weint und möchte in der Regel 3 mal nachts kurz gestillt werden. Manchmal auch unbedingt mit bei uns im Bett liegen. Aber ich sag mal, wenn ich abends in Ruhe einschlafen und auch morgens bis zum Weckerklingeln schlafen kann, kann ich damit leben, ein paarmal geweckt zu werden. Wenn aber mal alle drei Einschränkungen gleichzeitig eintreten, ist das schon sehr zehrend.
        Trotzdem wärs schön, wenn irgendwann….. das Kind durchschlafen würde. Ich schwöre, dann mach ich frühs ne Flasche Sekt auf 🙂

        Wie ist´s bei eurem Kleinen nachts?

        1. Ohje, 3-5 Mal ist ja nicht gerade wenig. Bei uns ist das Einschlafen (mit jetzt 21 Monaten) ein großes Problem, es dauert ewig, wird von Weinen begleitet und er scheint nie müde. Meist dauert es bis halb 9/9. In diesem Jahr, das jetzt schon eine Woche alt ist, hat er es jetzt drei Nächte geschafft, in seinem Bett durchzuschlafen ohne nachts zu weinen. Aber normalerweise weint er nachts und es ist nicht möglich ihn so zu beruhigen, dass er in seinem Bett weiterschläft. Also kommt er dann zu uns bzw. zu meinem Mann, denn ich bin ja quasi ausgezogen.
          Ich mache einen Sekt auf, wenn ich irgendwann mal keine Kopfschmerzen habe 😊

          1. Ja, seit zweieinhalb Monaten arbeite ich wieder. Das tut auch ziemlich gut und unser Sohn fühlt sich in der Krippe offensichtlich wohl.
            Dass dein Kleiner manchmal durchschläft, ist doch schonmal prima. Ich weiß immer nicht, ob ich einfach darauf warten soll, bis es soweit ist oder „irgendwas tun“ soll. Das nächtliche Stillen ist bestimmt so schön, dass er es nicht allzu bald freiwillig aufgeben würde (oder doch?). Aber den Kampf, ihm das abzugewöhnen, traue ich mich zur Zeit nicht zu beginnen…
            Wenn dein Sohn eh erst halb neun einschläft, hast du schon probiert, ihn eben erst dann ins Bett zu bringen? Unserer geht auch erst viertel neun schlafen (und schläft morgens bis viertel acht).
            Auf dass wir bald unseren Sekt aufmachen können 🙂

            1. Ja, das Arbeiten tut wirklich gut, nur ist es manchmal mit der Müdigkeit etwas schwierig.
              Eigentlich glaube ich, dass man abwarten sollte, es wird sich irgendwann eh wieder verändern. Als die Schlafprobleme jetzt aber schon mehr als drei Monate anhielten, war ich mir da nicht mehr so sicher. Aber wirklich getan hab ich auch noch nichts.
              Tja, bislang legen wir ihn immer zwischen halb acht und acht hin. Und eigentlich möchte ich es auch nicht später tun, denn irgendwann möchte man ja auch mal Feierabend haben. Ich weiß es nicht….

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s